Fachliteratur


Pflegekindschaft zwischen Elternrecht und Kindeswohl

In der vorliegenden Monographie geht der Sozialpädagoge Christoph Malter der Frage nach, wie sich Pflegekinder, die vor der Inpflegegabe längeren Episoden der Vernachlässigung, Misshandlung oder des Missbrauchs ausgesetzt waren, langfristig entwickeln können. Er kann auf 30 Jahre der Pflegekinderarbeit im Therapeutischen Programm für Pflegekinder (TPP) der Berliner Arbeitsgemeinschaft für Sozialberatung und Psychotherapie (AGSP) zurückblicken. Über viele Jahre hatte er mit unserem langjährigen Beiratsmitglied, dem im Jahr 2008 verstorbenen Prof. Dr. Kurt Eberhard, dort die Pflegekinderarbeit wissenschaftlich begleitet. Im Jahr 2002 wurden sie für das Konzept und ihre Arbeit – die nachweislich zu Stabilität bei Pflegeverhältnissen führt – mit dem Förderpreis für herausragende Arbeiten im Dienste von Pflegekindern durch die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter AGSP

 

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Damit Pflegeverhältnisse gelingen, benötigt es mehr als normales Familienleben und engagierte Pflegeeltern. Rundum müssen Bedingungen geschaffen werden, die es dem Kind oder Jugendlichen erleichtern, sich in der neuen Familie wohl zu fühlen und einzuleben. Das klingt banal, aber seit vielen Jahren beobachten wir in der Beratung von Pflegeeltern, dass Grundbedürfnisse von Kindern missachtet werden, ohne dass von den Fachkräften die not-wendigen, für die Pflegefamilie passenden, Hilfen bereit gehalten werden. Auch erleben wir immer wieder eine Beratung, die, aus entwicklungspsychologischen Erwägungen und dem Wissen um die Prozesse in der Pflegefamilie, nicht als fachlich bedarfsgerecht bezeichnet werden kann. Die Gründe sind sehr verschieden.

Der Landesverband KiAP-SH e.V. hat deshalb diese Broschüren erstellt. Sie sollen für die Praxis hilfreich und anregend sein und einen fundierten Einblick in das Pflegekinderwesen verschaffen, überall dort, wo Offenheit für eine Fortentwicklung vorhanden oder nötig ist.