Fachtage LV-KiAP

Fachtag 2017

Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen

Referentin: Rechtsanwältin Anne Mielke, Kanzlei für soziale Unternehmen, Heidelberg

Bei der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche handelt es sich um einen eigenen, außerhalb der Hilfen zur Erziehung stehenden Rechtsanspruch seelisch behinderter oder von seelischer Behinderung bedrohter Kinder und Jugendlicher im Rahmen der Jugendhilfe. Anspruchsvoraussetzungen und Hilfeform sind im § 35 a SGB VIII (KJHG) festgelegt.

Themen:

  • Schwerbehinderung und nun? Abgrenzung von Fällen zwischen Jugendhilfe (SGB VIII) und Eingliederungshilfe nach dem SGB XII
  • Wer begleitet das Kind /die Familie in der Eingliederungshilfe? Wer übernimmt die Hilfeplanung?
  • Leistungen der Eingliederungshilfe vs.Jugendhilfe (Schule, Fahrtkosten,Therapien, Gruppen- und Freizeitangebote)
  • Was passiert mit 18 Jahren?

2016

Zeit und Zielperspektive in familiengerichtlichen Verfahren:

Referent: Richter am OLG Andreas Hornung

Rechtsanspruch für Pflegekinder auf Kontinuität?

In welchem Zeitrahmen muss die zeitliche Perspektivplanung abgeschlossen sein?

am Beispiel der „Warendorfer Praxis“ und der Praxis des 3. Senats für Familiensachen des OLG Hamm

 


2012

Rechtsansprüche für volljährig werdende Pflegekinder

Referent: RA P. Hoffmann


Die Gesetzeslage gemäß §41 SGB VIII ist eindeutig: die Hilfe für junge Volljährige soll, wenn sie notwendig ist, bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gewährt werden, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus. Anspruchsinhaber ist der junge Volljährige. Er soll auch nach Beendigung der Hilfe bei der Verselbständigung im notwendigen Umfang beratend unterstützt werden.